Fürchtest du dich vor dem, was in den Schatten lauern könnte?
Was unter deinem Bett auf dich wartet?
Hast du in der Nacht Angst, das Licht auszuschalten?
In seiner Kindheit musste Daniel mitansehen, wie seine Schwester von einer Kreatur unter das Bett gezogen wurde und spurlos verschwand. Niemand glaubte ihm, dass dort ein Monster lauerte.
Jahrelang versuchte er, seine Schwester zu finden. Die Suche blieb jedoch erfolglos, und alles, was blieb, waren Jahre voller Angst.
Mit der Zeit und der Gründung einer Familie verblasste seine Furcht. Bis er eines Nachts erkennt, dass das Ding unter dem Bett zurückgekehrt ist.
Um seine Familie zu beschützen, sucht Daniel Hilfe in okkulten Internetforen.
Dort lernt er Nora kennen, die mit den Kreaturen der Hölle vertraut ist. Sie versorgt ihn mit Büchern und Informationen über das Monster.
Doch ein kleiner Fehler reicht, und die Kreatur reißt eine seiner Liebsten mit sich.
Um sie zu retten, zeigt Nora ihm einen Weg, der gefährlicher und grausamer nicht sein könnte. Doch Daniel hat keine andere Wahl.
Psychologischer Horror über die Angst vor der Dunkelheit und ein Wesen, das sich jeden Schatten zu Nutze macht.
Spannend, düster, unheimlich.


Lisa Krowicki –
Ich bin ein Riesenfan von übernatürlichem Horror und habe das Buch mit großer Freude verschlungen, nachdem mich der Anfang direkt hineingezogen hat.
Das Buch liest sich leicht und flüssig und hat durch die psychologische Komponente zudem Tiefgang. Ich mochte zudem die schauerliche Atmosphäre und die liebevoll ausgestalteten Details wie die Schutzrituale oder die verschiedenen Höllen.
Die Charaktere (insbesondere die Hauptfigur Daniel) sind sympathisch und nahbar, weshalb man auch mit ihnen fühlt und leidet; insbesondere die Beziehung zu seinen Töchtern fand ich rührend. Dadurch hat die Geschichte zudem eine emotionale Fallhöhe.
„Es lauert im Dunkeln“ ist von daher ein sehr lesenswertes Buch, das mir ein paar schöne gruselige Abende verschafft hat. Ich kann es von Herzen empfehlen!